
Die Stadt Chicago hat eine Menge Spitz- und Kosenamen. Einer davon spielt wohl auf die Schroffheit der Chicagoer Politiker an und heißt »The City of Big Shoulders«. Vor Obamas Vereidigung in Washington letzter Woche machte sich eine ganze Horde Chicagoer Musiker und Bands auf den Weg in die Hauptstadt um dort am Vortag der Amtseinführung des neuen Präsidenten den »The Big Shoulders Ball« zu feiern. Im »Black Cat Club« traten Musiker wie Andrew Bird, Tortoise und Ted Leo auf. Und wenn der Name Andrew Bird fällt und man zudem noch an Plakat-Gestaltung denkt, muß einem zwangsläufig Jay Ryan ins Gedächtnis kommen. Der Chicagoer Künstler kreierte für den Ball das Plakat. Darauf zieht eine Horde bunter Tierchen mit wehender Fahne – die natürlich an die amerikanische Flagge angelehnt ist – wahrscheinlich von Chicago nach Washington. Diesen Siebdruck gibt es mit Sicherheit in Kürze auf Jay Ryans Webseite zu kaufen.




Sehr formal geht es auf der neuen Plakatkreation des Seattler Design-Studios »Patent Pending Industries« zu. Jeff Kleinsmith, Kopf des Studios, ist ein Urgestein der Rock-Poster-Szene und tief verwurzelt mit der amerikanischen Indie-Rock-Szene. Zu denen gehört auch die New Yorker Band Les Savy Fav. Kleinsmith gestaltete dieses schöne Plakat für ihre Show letzte Woche in Atlanta im Bundesstaat Georgia.
Ich stell Euch immer montags ganz oft Plakate und Plakat-Künstler aus den Vereinigten Staaten vor. Das ist reiner Zufall und soll jetzt nicht unsere hoffnungsvolle Liebe zur USA beschreiben. Amerika ist noch immer im Plakate-Machen ganz vorn dabei, was bei der Größe des Landes und der Anzahl der dort täglich stattfindenden Rock-Konzerte nicht verwunderlich ist. Aber heute möchte ich Euch mal ein Poster einer deutschen Plakat-Schmiede vorstellen. Bongoût ist der Name des Studios und bedeutet im Deutschen soviel wie »guter Geschmack«. Ihre Heimat hat das Team in Berlin gefunden. Die Künstler Meeloo Gfeller und Anna Hellsgård kommen aus Frankreich und Schweden. Ihr neuester Siebdruck ist gewohnt verrückt. Es gibt darauf viel zu entdecken. Schaut es Euch an.
Das letzte Plakat für heute kommt vom Australier Ken Taylor. Über ihn und seine Plakate möchte ich jetzt gar nicht viele Worte verlieren. Im nächsten gedrucktem Low, was übrigends am 5. Februar erscheint, findet ihr einen Artikel über den Senkrechtstarter der australischen Plakat-Kunst von meinem Kollegen Mario. Also: Heft besorgen, selber lesen.
Ich stell Euch immer montags ganz oft Plakate und Plakat-Künstler aus den Vereinigten Staaten vor. Das ist reiner Zufall und soll jetzt nicht unsere hoffnungsvolle Liebe zur USA beschreiben. Amerika ist noch immer im Plakate-Machen ganz vorn dabei, was bei der Größe des Landes und der Anzahl der dort täglich stattfindenden Rock-Konzerte nicht verwunderlich ist. Aber heute möchte ich Euch mal ein Poster einer deutschen Plakat-Schmiede vorstellen. Bongoût ist der Name des Studios und bedeutet im Deutschen soviel wie »guter Geschmack«. Ihre Heimat hat das Team in Berlin gefunden. Die Künstler Meeloo Gfeller und Anna Hellsgård kommen aus Frankreich und Schweden. Ihr neuester Siebdruck ist gewohnt verrückt. Es gibt darauf viel zu entdecken. Schaut es Euch an.
Das letzte Plakat für heute kommt vom Australier Ken Taylor. Über ihn und seine Plakate möchte ich jetzt gar nicht viele Worte verlieren. Im nächsten gedrucktem Low, was übrigends am 5. Februar erscheint, findet ihr einen Artikel über den Senkrechtstarter der australischen Plakat-Kunst von meinem Kollegen Mario. Also: Heft besorgen, selber lesen.
Danny Winkler

