Das erste Plakat kommt unverkennbar von Diana Sudyka und ist für ein Konzert des Multiinstrumentalisten Andrew Bird. Diana Sudyka ist keine Verkannte mehr, Andrew Bird aber um so mehr, hofft man also, daß durch solche schicken Plakate seine Bekanntheit noch weiter gesteigert werden kann um seinen mundeigenen Folkopop in weitere Winde zu verwehen. Der Vogel auf dem Bild soll wohl ein Phoenix sein, ein Feuervogel.
Ben Chlapeks Poster für die Handsome Furs ist ein weiteres sehr schlichtes Plakat der letzten Woche. Ein leicht verstörendes Klein-Industrie-Stadt Panorama, schon fast einer Geisterstadt ähnelnd. Ich kenne die Handsome Furs nicht, nach diesem Plakat zu urteilen, würde ich aber einfach mal sagen, daß sie auch Country Elemente in ihren Songs benutzen. Werd ich mir demnächst mal anhören und schauen, ob ich richtig lag.
[EDIT] mhm, da lag ich wohl gar nicht mal soooo richtig mit meinem Tip
Auch Posterkünstlerin Strawberryluna läßt einen Vogel fliegen. Leider ist dieses Poster aber kein Siebdruck. Das tut dem Schönen aber natürlich keinen Abbruch. Das Poster ist vielseitig interpretierbar, ist Brett Dennen eingesperrt und der Vogel nicht, oder ist es ein Käfig der unten einfach offen gelassen wurde, um dem Vogel die Freiheit zu lassen, hinzufliegen wohin er will? Man weiß es nicht, aber das ist ja gerade auch hier wieder das schöne, Jeder kann dieses Poster auf seine eigene Art und Weise sehen und bestaunen.
Beim letzten Plakat dieser Woche gehts noch einmal zur Geisterstunde. Ein süßes kleines Gespenst mit gelben Augen. Was braucht man mehr auf einem Plakat? Ich finde »NICHTS«, weshalb ich dieses Poster von Ky Williams auch in die heutige Riege mit aufgenommen habe.
Mario Marquardt

