

Das Plakat im innerstädtischen Raum verkümmert! Dabei möchte ich nicht dafür plädieren, die Plakate in unseren Straßen besonders zu pflegen und vor Abriss und Überklebung zu schützen. Nein, ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass die künstlerische Qualität der Plakatgestaltung stetig abnimmt.
Ich schlenderte in den letzten Monaten fast täglich mit der Kamera durch die Straßen um künstlerisch hochwertige Plakatierungen in freier Wildbahn zu erwischen um sie hier einmal in Form eines Stadtspaziergang-Specials zu präsentieren. So war mein Plan. Hier in Dresden ist da kaum was zu machen. Auch meine Aufenthalte letztens in spanischen Großstädten wie Madrid und Valencia brachte nur magere Ausbeute. Es sieht wohl überall so aus. Die Photographie und der Personalcomputer für Jedermann haben skrupellos Einfluß auf die Entwicklung der urbanen Bebilderung genommen. Der künstlerische Anspruch ist fast komplett aus dem Genre Plakatgestaltung verschwunden, zumindest was den kommerziellen Sektor betrifft. Die visuelle Kommunikation findet auf merkwürdige Ebenen statt. Es ist eine Mischung aus seelenlosen Konzepten und planlosem Dilettantismus. Letzterer rührt natürlich daher, dass zum Beispiel der Veranstalter einer Studentensause nicht das Geld und das Interesse hat einen Plakatkünstler zu engagieren und sich selbst am Photoshop zu schaffen macht. Bilder und Schriften sind heutzutage überall in Massen verfügbar. Warum sich nicht daran bedienen und selbst etwas zusammenschustern? Das Plakat des 21. Jahrhunderts ist auf reine Information herunter reduziert wurden. Selbst die meisten der jährlich gekürten 100 angeblich besten Plakate des 100 Beste Plakate e.V. können oft nur mit kühlen Konzepten und komplizierten Bildsprachen punkten, bzw. nur ein müdes Lächeln und ein kleines »Aha« hervorlocken. Ich bin sehr gespannt wohin die Entwicklung des Plakates in der Zukunft geht. Ich fordere: Gebt das Plakat zurück in Künstlerhand!
Unabhängig vom typischen Plakatgemache der Kommunikationsdesigner und der Schar Photoshopbesitzer gibt es auch noch das künstlerisch anspruchsvolle Plakat, wovon wir Euch hier jeden Montag vier ausgewählte Neukreationen, vornehmlich aus dem Bereich des Konzertplakates, zeigen.
Ich schlenderte in den letzten Monaten fast täglich mit der Kamera durch die Straßen um künstlerisch hochwertige Plakatierungen in freier Wildbahn zu erwischen um sie hier einmal in Form eines Stadtspaziergang-Specials zu präsentieren. So war mein Plan. Hier in Dresden ist da kaum was zu machen. Auch meine Aufenthalte letztens in spanischen Großstädten wie Madrid und Valencia brachte nur magere Ausbeute. Es sieht wohl überall so aus. Die Photographie und der Personalcomputer für Jedermann haben skrupellos Einfluß auf die Entwicklung der urbanen Bebilderung genommen. Der künstlerische Anspruch ist fast komplett aus dem Genre Plakatgestaltung verschwunden, zumindest was den kommerziellen Sektor betrifft. Die visuelle Kommunikation findet auf merkwürdige Ebenen statt. Es ist eine Mischung aus seelenlosen Konzepten und planlosem Dilettantismus. Letzterer rührt natürlich daher, dass zum Beispiel der Veranstalter einer Studentensause nicht das Geld und das Interesse hat einen Plakatkünstler zu engagieren und sich selbst am Photoshop zu schaffen macht. Bilder und Schriften sind heutzutage überall in Massen verfügbar. Warum sich nicht daran bedienen und selbst etwas zusammenschustern? Das Plakat des 21. Jahrhunderts ist auf reine Information herunter reduziert wurden. Selbst die meisten der jährlich gekürten 100 angeblich besten Plakate des 100 Beste Plakate e.V. können oft nur mit kühlen Konzepten und komplizierten Bildsprachen punkten, bzw. nur ein müdes Lächeln und ein kleines »Aha« hervorlocken. Ich bin sehr gespannt wohin die Entwicklung des Plakates in der Zukunft geht. Ich fordere: Gebt das Plakat zurück in Künstlerhand!
Unabhängig vom typischen Plakatgemache der Kommunikationsdesigner und der Schar Photoshopbesitzer gibt es auch noch das künstlerisch anspruchsvolle Plakat, wovon wir Euch hier jeden Montag vier ausgewählte Neukreationen, vornehmlich aus dem Bereich des Konzertplakates, zeigen.


Alle vier heute vorgestellten Plakate sprechen in großen Gesten, sie haben einfache klar lesbare Formen, sind geschmackvoll arrangiert und lebendig in Szene gesetzt.
Das erste Plakat bewirbt ein Konzert einer Band mit dem klangvollen Namen The Pains Of Being Pure At Heart. Gemacht hat den blumenliebenden Herren die Amerikanerin Strawberryluna.
Das zweite Plakat zeigt ebenso nur die unteren Partien der Leute. Zarte Frauenbeine mit gemusterten Röcken. Das Plakat hat einen sehr schönen strukturellen Aufbau. Einfach und gut! Gemacht hat dieses Schmuckstück Nat Damm.
Das dritte Plakat in der heutigen Runde besitzt ein ähnliches reduziertes Farbschema wie Damms Shins-Plakat – schwarz, weiß, rot. Der Vogel auf dem Stacheldraht, auch hier formal großartig in Szene gesetzt! Das Designstudio Furturtle Printwork um einen gewissen Travis Bone zeichnet sich für dieses Plakat verantwortlich.
Das vierte Plakat kommt von den alteingesessenen Hasen im Rock-Poster-Geschäft Aesthetic Apparatus. Auch hier genügen einfache Formen und zwei Farben um etwas großartiges zu formulieren. Um solch gute Plakate zu machen, braucht man schon ein künstlerisches Auge und das haben wohl die wenigsten.
Das erste Plakat bewirbt ein Konzert einer Band mit dem klangvollen Namen The Pains Of Being Pure At Heart. Gemacht hat den blumenliebenden Herren die Amerikanerin Strawberryluna.
Das zweite Plakat zeigt ebenso nur die unteren Partien der Leute. Zarte Frauenbeine mit gemusterten Röcken. Das Plakat hat einen sehr schönen strukturellen Aufbau. Einfach und gut! Gemacht hat dieses Schmuckstück Nat Damm.
Das dritte Plakat in der heutigen Runde besitzt ein ähnliches reduziertes Farbschema wie Damms Shins-Plakat – schwarz, weiß, rot. Der Vogel auf dem Stacheldraht, auch hier formal großartig in Szene gesetzt! Das Designstudio Furturtle Printwork um einen gewissen Travis Bone zeichnet sich für dieses Plakat verantwortlich.
Das vierte Plakat kommt von den alteingesessenen Hasen im Rock-Poster-Geschäft Aesthetic Apparatus. Auch hier genügen einfache Formen und zwei Farben um etwas großartiges zu formulieren. Um solch gute Plakate zu machen, braucht man schon ein künstlerisches Auge und das haben wohl die wenigsten.
Danny Winkler
