Montag, 31. August 2009 um 09:48

STROKE.01 – Urban Art Fair Munich

Die Agentur HERR.KEUNER aus München präsentiert in Zusammenarbeit mit der Berliner Agentur “INTOXICATED DEMONS” und dem Münchner „Team from Hell“ das Kunst-Event des Jahres.

Ende Oktober 2009 werden sich erstmalig in Europa, mehr als 15 internationale Galerien und Projekte aus dem Bereich der „Urban Contemporary Art“ gemeinsam auf der Messe STROKE.01 in München zur Schau stellen. Die STROKE.01 wird die erste internationale Messe für Urban Art in Europa.

1. Eine kleine Geschichte zu Beginn:

Im November 2008, nach zwei Jahren "struggling and fighting", stellten sich die Betreiber der Berliner Galerie für Urban Art "INTOXICATED DEMONS GALLERY" (ID.G) eine existentielle Frage:
Handelt es sich bei „Urban Contemporary Art“ noch immer um eine subkulturelle Erscheinung für eine ganz spezielle Zielgruppe?
Kaum fünf Monate später konnte die Frage beantwortet werden. Die Betreiber der ID.G entschlossen sich zusammen mit der Agentur HERR.KEUNER, zu einer Gastausstellung in München und erzielten damit auf Anhieb einen riesigen Erfolg. Mehr als 1.400 Besucher sahen am 5. und 6. Mai 2009 die Ausstellung "Kunst im Tresor" im Tresor der ehemaligen Landeszentralbank im Tucherpark von München. (weitere Infos unter http://www.kunst-im-tresor.de)

2. Urban Contemporary Art

Das Urban Art (Sammelbegriff für verschiedene junge Kunstentwicklungen) den Weg aus der Subkultur in die Medien und Galerien unserer Zeit gefunden hat, ist keine neue Erkenntnis, sondern ein Fakt. Urban Art ist Teil einer weltweiten Kunstbewegung, vielleicht die erste Kunstbewegung, die ohne Ländergrenzen und nationale Strömungen ein globales Netzwerk von Schaffenden und Interessierten zusammenbringt. Urban Art ist zeitgenössische Kunst“, wird in Museen gezeigt und mittlerweile auch in Auktionshäusern gehandelt. Nichtsdestotrotz agiert immer noch ein Großteil der Projekte und Galerien in einem eher semiprofitablen Bereich. Leidenschaft und Hingabe sind nach wie vor wichtiger als betriebswirtschaftliches Rechnen und Kalkulieren. Das hat zur Folge, dass es dieser jungen Generation noch immer schwerfällt, sich der Dynamik und den Regeln des klassischen Kunstmarktes zu stellen. Hier sehen wir den Ansatzpunkt für STROKE.01 - Der Messe für Urban Art in München.

3. Die Idee für die erste Messe für Urban Art

Nach dem beachtlichen Erfolg von „Kunst im Tresor“ stellten sich die Veranstalter die Frage, ob es möglich sei, junge deutsche und europäische Galerien und Projekte dazu zu bewegen, erstmalig an einem Strang zu ziehen, gemeinsame Sache zu machen und unter einem Dach auszustellen?
Raiko Schwalbe: „Wir sind davon überzeugt und möchten aus diesem Grund mit unserem Projekt STROKE.01 eine Plattform schaffen, die genau das ermöglicht. Wir möchten mit unserer Idee den jungen Galeristen und Künstlerprojekten die Chance bieten, jenseits der großen und teuren
Kunstmessen, auch mit einem geringem Budget eine breite Masse an Kunstinteressenten zu erreichen.“

4. Die Infrastruktur

Um die Teilnahme für möglichst viele Projekte und Galerien interessant zu machen, suchten die Veranstalter nach einer Location mit passender Infrastruktur. Das ausgewählte Gelände für STROKE.01 befindet sich in der ehemaligen BMW-Niederlassung in der Dachauer Straße 92 – keine
10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Das Gelände umfasst mehr als 2.000 m² und teilt sich in mehrere Gebäude mit drei Stockwerken und diversen Räume auf. Die Location ist einfach mit der UBahn, der Tram oder dem Bus zu erreichen.

5. Wer kann teilnehmen:

Für die Definition der Urban Contemporary Art gelten sicher keine wissenschaftlichen Regelungen. Dennoch behalten sich die Veranstalter vor, bestimmte Bewerberintentionen zu hinterfragen bzw. zu überprüfen. Teilnehmen können grundsätzlich:
- alle offiziell agierenden Galerien
- Künstlergruppen, die bereits seit einiger Zeit unter einem Namen agieren
- Projekte aus Randbereichen (Toys o. ä.)
- Magazin- oder Buchverleger, die um ihre Produkte eine Ausstellung organisieren können

http://www.stroke01.com

(via mail)

Written by Mario Damian

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