Dieses Jahr sind Werke von 28 internationalen Künstlern zu sehen, von denen einige auch mehrere Arbeiten präsentieren. Nach dem sich die Ausstellung im letzten Jahr der Malerei widmete tritt nun die andere wichtige Arbeitsform der LowBrow Art, die Zeichnung, in den Vordergrund.
Diese reichen von den ausgearbeitesten, feinsten Zeichnungen bis hin zu groben, einfachen, trashigen Arbeiten. Gerade bei letzteren stellt man fest wie modern die LowBrow Art heute ist und wie nah der Bezug zur heutigen Streetart ist. Den längst kann man viele Arbeiten der Künstler nicht mehr so einfach kategorisieren und in Schubladen stecken, die Bandbreite der Arbeitsweisen ist mittlerweile riesig.
Auch sonst hat sich viel getan in Europa in Bezug auf die Lowbrow Art seit der ersten DWD Ausstellung vor 3 Jahren. Der Begriff Lowbrow ist vielen Kunstkennern und Kunstfreunden kein Rätsel mehr und mit der Merry Karnowsky Gallery aus Los Angeles hat eine der wichtigsten Galerien des Genres eine Dependance in Berlin eröffnet. Weitere Galerien und Künstler haben ein Auge auf Europa geworfen. Dieses zeigt, das die Lowbrow Art auch in Europa längst nicht mehr nur in subkulturellen Kreisen zu Hause ist. In den USA hat sie diese längst verlassen und wird auf dem „normalen" Markt wahrgenommen und gehandelt. Auch wenn in Europa dieser Status noch nicht ganz erreicht ist, man ist auf dem besten Weg dorthin und die DWD Ausstellungen tragen ihren Teil dazu bei.
Hier die Liste der teilnehmenden Künstler und Künstlerinnen:
Anthony Ausgang (USA), Anthony Pontius (USA), Brendan Danielsson (USA), Brendan Monroe (USA), Danielle de Picciotto (D), Dan May (USA), Eric White (USA), Femke Hiemstra (NL), Fred Stonehouse (USA), Gary Baseman (USA), Gastón Liberto (ARG), Gregory Hergert (USA), Heiko Müller (D), Jason Limon (USA), John Casey (USA), Marcus Schäfer (D), Mark Elliott (USA), Martin Wittfooth (USA), Matt Lock (USA), Mitch Blunt (GB), Moki (D), Nando Vivas (E), Paul Chatem (USA), Sergio Mora (E), The Horror aka Daniel Cantrell (GB), Travis Louie (USA), Van Arno (USA), Wolfgang Sangmeister (D)
