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THE ART OF (6)
aus Low No.1, erschienen im Sommer 2006: Daß Rockposter heutzutage nicht unbedingt mehr aus fluoreszierenden Cartoonfiguren bestehen müssen, um die Gunst des Musik- und Kunstfans zu ergattern, ist nicht zuletzt auch Verdienst von Jason Munn und seinem Studio The Small Stakes.
Er ist Tätowierer in Hamburg, malt schicke Bilder, hört viel Rockmusik, hat sich bei uns vorgestellt und das wichtigste, er hat sich ein wenig Zeit für uns genommen. Wenn diese fünf Gründe nicht reichen sollten, ein Interview mit ihm zu führen, dann weiß ich auch nicht mehr. Ihr seid der selben Meinung? Dann lest weiter.
aus Low No.3, online erschienen im September 2008: Anfang 2005 wurde die Rock-Poster Szene auf ein junges Talent aufmerksam. Zwischen kopierten Photocollagen und Computerlayouts tauchten in der Internet-Gemeinde gigposters.com vermehrt, von Hand gezeichnete Konzert-Plakate mit einer interessanten und eindeutigen Handschrift auf. Bärtige Knopfaugenfiguren mit großen Köpfen, Roboter, Teddybären und gezeichnete Schriften türmten sich in kompakten und chaotischen Kompositionen auf den Plakaten und Flugblättern des frischen britischen Grafik-Künstlers und Illustrators Drew Millward.
aus Low No.3, online erschienen im September 2008: "Jeder sieht sich mannigfaltigen negativen Kräften im Leben ausgesetzt, die sich wie parasitärer Pilzbefall an uns binden. Diese Kräfte wachsen beständig, bilden Sporen, beeinträchtigen uns in unserem Wohlbefinden und ziehen uns runter, wenn wir gegen die Zeit ankämpfen, die uns letzten Endes verschlingen wird. Es ist eine universelle Wahrheit, daß wir alle Gewalt und Negativität in unserem Leben von Zeit zu Zeit bekämpfen müssen. Es ist Teil des Kreislaufes des Lebens. ..."
aus Low No.1, erschienen im Sommer 2006: Herzlos zu sein, ist eine Tugend die mit viel Negativem geladen ist. Die Interpretation der New Yorker Künstlerin Tara McPherson spricht allerdings aus einem vollen lebendigen Herzen. Liebevoll, mit feinem Strich, entfernt sie das Lebensorgan ihrer Figuren in einfacher Symbolform. Tara's Bildwelt ist gefüllt mit Sanftheit und Süßem, kontrastiert gemixt mit dem Grotesken und dem Unerwarteten.
aus Low No.1, erschienen im Sommer 2006: Er setzt sich im Schneidersitz auf die Veranda und schaut sich um. Hinter ihm ertönen Schritte, erst entfernter, dann immer näher kommend. Es ist sein Vater, er erkennt es am Gang, kann es hören und spüren, sieht dabei vor seinem geistigen Auge, wie er von der Arbeit kommt, sich seine Pfeife aus der guten Stube holt, mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen Richtung Veranda schlendert und sich auf seinen Schaukelstuhl setzt, um entspannt und friedlich Tabakringe in die Luft zu stoßen. Seine Mutter bereitet während dessen das Abendbrot, meist summt sie die Songs aus dem Radio mit.
